Das non-profit Start-up SOS@Home wurde 2020 gegründet und ist eine Plattform, die Betroffene von häuslicher Gewalt mit bestehenden Hilfs-und Unterstützungsangeboten verbindet. Viele Betroffene von häuslicher Gewalt leiden still, fühlen sich überfordert und ohnmächtig. SOS@Home bündelt übersichtlich Hilfsangebote auf einer Seite. Unterstützend durch einen smarten Filterprozess können Betroffene anonym, kostenlos und unkompliziert passende Hilfsangebote in unmittelbarer Nähe finden und beanspruchen.

Was ist häusliche Gewalt?

Häusliche Gewalt umfasst alle Formen körperlicher, sexueller, psychischer oder wirtschaftlicher Gewalt und betrifft Personen jeden Geschlechts und Alters. Sie findet meist innerhalb der Familie und des Haushalts statt, kann aber auch Personen aus aktuellen oder ehemaligen Beziehungen betreffen, die nicht im selben Haushalt wohnen.

  • Körperliche Gewalt umfasst Gewalthandlungen wie Ohrfeigen, Stoßen, Treten oder hart Anfassen, Beißen und Kratzen, Nachwerfen von Gegenständen, Schlagen mit und ohne Gegenstände, Faustschläge, Verprügeln, Würgen, Drohungen jemanden zu verletzen oder umzubringen, Einsperren oder Fesseln.
  • Sexuelle Gewalt reicht von sexueller Belästigung, über sexuelle Nötigung bis hin zu Vergewaltigung. Sexuelle Belästigung umfasst Gewalthandlungen wie aufdringliches Zu-Nahekommen, sexuell anzügliche Sprüche, unerwünschte Berührungen oder Küsse, Belästigung durch Entblößen oder das Zeigen von pornographischen Bildern und Filmen.
  • Psychische Gewalt umfasst Gewalthandlungen wie Beleidigungen, Einschüchterungen oder Anschreien, Abwertungen und Demütigungen, Erzeugung von Schuldgefühlen, eifersüchtiges Verhalten oder psychischer Terror. Auch das Zerstören von Gegenständen oder Quälen von Haustieren der Opfer zählt zu psychischer Gewalt.

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