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Über SOS@Home

Das non-profit Start-up SOS@Home wurde 2020 gegründet und ist eine Plattform, die Betroffene von häuslicher Gewalt mit bestehenden Hilfs- und Unterstützungsangeboten verbindet. Viele Betroffene von häuslicher Gewalt leiden still und fühlen sich überfordert und ohnmächtig. SOS@Home bündelt übersichtlich Hilfsangebote auf einer Seite. Unterstützend durch einen smarten Filterprozess können Betroffene anonym, kostenlos und unkompliziert passende Hilfsangebote in unmittelbarer Nähe finden und beanspruchen.

Warum haben wir SOS@Home gegründet?

Wir haben SOS@Home - Die Plattform gegen häusliche Gewalt -  im August 2020 ins Leben gerufen.
Unsere Vision ist bundesweit die erste Anlaufstelle für häusliche Gewalt und Probleme zu Hause zu sein und den Betroffenen zu helfen, ihre Situation nachhaltig verbessern zu können. Neben den Betroffenen unterstützen wir auch die Aufmerksamen dabei, Gefahrensituationen zu erkennen und entsprechend zu handeln.
Wir sorgen nicht nur dafür, dass es einfach ist die richtige Unterstützung zu finden, sondern auch, dass häusliche Gewalt kein Tabuthema mehr ist.

Wie kam uns die Idee?

Die Idee zu dieser Plattform entwickelten wir, mitten in der Corona-Pandemie, im Rahmen eines Kurses der Hochschule München. Ausschlaggebend dafür war eine Erhebung der TU München bezüglich häuslicher Gewalt im Lockdown 2020, welche uns zum Nachdenken anregte. Weniger als die Hälfte der betroffenen Befragten kennen die Telefonseelsorge, während weniger als 4% dort wirklich anriefen (TU München Studie zu häuslicher Gewalt während der Corona-Pandemie vom 22.04. bis zum 08.05.20). Das macht deutlich: Obwohl eine Vielzahl von Hilfsangeboten existieren, kennt ein Großteil der Betroffenen diese nicht. Genau das wollen wir ändern.
Deshalb bauen wir die fehlende Brücke zwischen den Hilfesuchenden und den Hilfebietenden, damit Opfer oder Überlebende von häuslicher Gewalt, (potentielle) Täter*Innen, Angehörige und Aufmerksame (Nachbarn, Lehrkräfte, Sozialpädagog*innen, Übungsleiter*innen,...), schnell und niederschwellig die passende Hilfe finden, die sie benötigen.

Und warum jetzt?

Wie wichtig das Thema der häuslichen Gewalt ist und dass wir uns  diesem annehmen müssen, wurde uns besonders durch den Zuspruch und die vielen Zustimmungen für die Umsetzung unserer  Idee bewusst.
Angefangen hat alles als Uni-Projekt und nun ist SOS@Home zu einem kleinen Team geworden, welches aus ehrenamtlichen Unterstützer*innen und einem Gründungsteam besteht. Die gesamte Planung, Koordination und Aufbau der Plattform wurde in über 10 Monaten virtueller Zusammenarbeit gestaltet. Wir haben in dieser Zeit ein sehr hilfreiches und wichtiges Netzwerk aufgebaut, sowie durch das Strascheg Center for Entrepreneurship eine erste Förderung erhalten.